Sebastian Boltz beim NEW YORK CITY Marathon


New York/USA, 6. November: TSV-Mitglied Sebastian Boltz erfüllte sich einen Traum: Die Teilnahme an einem der berühmtesten Marathonläufe der Welt, dem NEW YORK CITY Marathon. Bei idealen Bedingungen, sonnig, fast windstill und 6 bis 10 Grad Celsius geriet die 42. Auflage dieses Laufes, bei dem die Rekordzahl 46.795 Teilnehmern das Rennen beendete, zu einem Festival von schnellen Zeiten. Daran orientierte sich Sebastian von Anfang an allerdings nicht. Schon bei der Anfahrt am Sonntagmorgen, mit dem Transportbus ging es ab der New Yorker Öffentlichen Bücherei zum Startgelände in Staten Island, stand für ihn das Genießen dieses Lauferlebnisses und ein gutes Ankommen im Ziel im Vordergrund. Der Start erfolgte am Fuße der Rampe der Verrazano-Narrows-Bridge. Diese überbrückt die Einfahrt zum New Yorker Hafen. Auf der anderen Seite tauchte der rund 50.000köpfige Läuferwurm in den Ortsteil Brooklyn ein. Immer geradeaus in Richtung Norden lief die erste Hälfte nach Plan. Auf der Pulaski-Bridge, hier erreichte er im Ortsteil Queens den Halbmarathonpunkt von 21,1 km in 2:01:58 h, fühlte er sich noch sehr gut und genoss den gigantischen Ausblick über den East River auf Manhattan. Auch danach, als er die Queensboro-Bridge überquert hatte und auf der First-Avenue hinauf laufend die auf beiden Seiten in Fünferreihen stehenden Menschenmassen genussvoll auf sich wirken ließ, ging es noch recht flott voran. Jenseits der 30 km-Marke wurde es dann doch schwerer, weil auch ordentliche Anstiege zu überwinden waren, und langsamer. Durch die Bronx laufend, dann der Fifth-Avenue in Richtung Süden folgend, den Central Park durchquerend, den Columbus Circle passierend erreichte er endlich das Ziel im Central Park beim Green Garden. 42,195 km hatte er in 4 Stunden, 38 Minuten und 2 Sekunden geschafft.

So macht Marathonlaufen Spaß.