Der Berlin-Marathon lockte


Berlin, 30. September: Am Wochenende wurde in Berlin der 39. Berlin-Marathon gestartet. Der Veranstalter SSC Berlin warb mit dem Slogan, die „schnellste Strecke der Welt“ zu haben. Der 30 Jahre alte Geoffrey Mutai aus Kenia gewann 2011 die Marathonläufe von Boston und New York. Er war der große  Favorit und blieb am Sonntag bei idealen Bedingungen in 2:04:15 Stunden genau 37 Sekunden über Patrick Makaus ein Jahr alter Bestmarke und Weltrekord von Berlin in 2011.

Dem Lockruf der Berliner haben in diesem Jahr über 40.000 m LäuferInnen aus der ganzen Welt folge geleistet. Diesen Ruf hörten auch vier TSV-Läufer: Dr. Thomas Dambach, Norbert Wingerter, Thomas Gierke und Kai Morgenstern. Sie standen am Sonntag an der Startlinie auf der Straße des 17. Juni, um Punkt 9 Uhr nach dem Startschuss sich in Richtung Siegessäule in Bewegung zu setzen. „Wir sind arm, aber sexy“ behaupten die Berliner von sich. Das spürten die Kandeler auf der Runde durch Berlin, denn auf der ganzen Strecke, egal ob in den Stadtteilen Charlottenburg, Moabit, Friedrichshain, Neukölln, Kreuzberg, Schöneberg, Steglitz, Zehlendorf, wieder Charlottenburg, Berlin Mitte und am Schluss auf der Straße „Unter den Linden“ standen die Menschen in geschlossener Reihe und feuerten die Marathonis stundenlang an. An Brennpunkten wie dem Wilden Eber oder dem Brandenburger Tor war die Stimmung besonders überschäumend.

Die TSV-Läufer waren darauf vorbereitet, ließen sich nicht anstecken und hielten sich an ihre vorgegebenen Marschpläne. So erzielten sie die von ihnen erwarteten Leistungen:

Platz  Name                              Nettozeit

1514  Dr. Thomas Dambach    3:02:06 h

2694  Kai Morgenstern            3:12:25 h

7810  Norbert Wingerter          3:36:18 h

20057 Thomas Gierke              4:25:41 h

Wer über den Berlin-Marathon mehr wissen möchte, kann sich im Internet erkundigen: www.laufen.de und www.laufreport.de informieren ausführlich.