Gelbe „Frühlingsblüten“ im Rheinzaberner Wald

36 „Gelbe“ waren am vergangenen Samstag in Rheinzabern bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften im Waldlauf am Start und erliefen hierbei 20 Podestplätze mit acht Bezirksmeistertiteln.

Zu Beginn war die mit 25 Startern stark vertretene Jugend des TSV Kandel an der Reihe. Cenkay Gündüz und Quentin Müller konnten sich jeweils in ihrer Altersklasse bei starker Konkurrenz den 2. und 3. Platz in ihrer Altersklasse sichern.

Eine Altersklasse höher stürmten Janika Nehm und Taleja Bauer auf die Plätze 2 und 4 in der W10.

Emilio Ohler musste sich nach einem starken Rennen in der Zielkurve geschlagen geben und erreichte somit Platz 2 in der M11.

Besonders stark war am vergangenen Sonntag Loris Bauer. Er sicherte sich den ersten Platz in der Altersklasse M13 und darf sich somit nun Bezirksmeister nennen.

Die ältere Fraktion des TSV Kandel war mit 11 Startern zwar nicht so stark vertreten, bewies aber dennoch wieder einmal ihre Laufstärke. Mit Gaby Schwan, Pia Winkelblech, Gerhard Burg, Dr. Thomas Dambach, Christian Flügel und Kai Morgenstern erliefen sich gleich sechs Kandler einen Bezirksmeistertitel.

Vorname Nachname Altersklasse Platz
Nova Happe-Fuchs W8 4
Cenkay Gündüz M9 2
Christoff Schwiegk M9 9
Quentin Müller M8 3
Marc Wenner M8 6
Maximilian Rother M8 8
Emma Gümbel W11 6
Carlotta Böttcher W11 7
Bastienne Boltz W11 13
Janika Nehm W10 2
Taleja Bauer W10 4
Emilio Ohler M11 2
Michael Jagenow M11 4
Finn Mayer M11 7
Lennard Herp M11 15
Sujan Velladurai M10 12
Loris Bauer M13 1
Maximilian Bauer M13 4
Nicolas Horf M13 10
Joel Wagner M12 6
Hannah Rödel WJU18 3
Sophia Bohlen WJU18 4
Fee Klein WJU18 5
Johannes Weißmann M14 5
Niklas Lederer MJU20 5
Gaby Schwan W60 1
Pia Winkelblech W40 1
Gaby Kling W40 3
Gerhard Burg M60 1
Heinz-Dieter Swiateck M60 2
Jürgen Rheinthal M60 3
Dr. Thomas Dambach M55 1
Kai Morgenstern M40 1
Christian Flügel Männer 1
Michael Ohler Männer 4
Dennis Bachmann Männer 5

 

Insgesamt acht Mannschaften konnte der TSV stellen und in den Altersklassen MU14, WJU18, W40 und Männer am Ende gleich viermal aufs oberste Treppchen des Siegerpodests steigen.

Mannschaft Altersklasse Platzierung
Cenkay Gündüz, Christoff Schwiegk, Quentin Müller MU10 3
Janika Nehm, Taleja Bauer, Emma Gümbel WU12 2
Emilio Ohler, Michael Jagenow, Finn Mayer MU12 3
Loris Bauer, Maximilian Bauer, Joel Wagner MU14 1
Hannah Rödel, Sophia Bohlen, Fee Klein WJU18 1
Pia Winkelblech, Gaby Schwan, Gaby Kling W40 1
Christian Flügel, Michael Ohler, Dennis Bachmann M 1
Dr. Thomas Dambach, Gerhard Burg, Heinz-Dieter Swiateck M50 3

 

Ein erfolgreiches Wochenende für die Gelben und es bleibt zu hoffen, dass diese Saison noch viele weitere Titel bringen wird.

Fotos unserer HeldInnen

Unser „Marathon-„Mann im Interview mit der RHEINPFALZ

Am 28.02. veröffentlichte die RHEINPFALZ ein Interview mit Roland Schmidt. Dabei war die Entwicklung unserer wichtigsten und wertvollsten Laufveranstaltung der Dreh- und Angelpunkt:

„Den 8. März kann man sich vormerken: Der TSV Kandel veranstaltet zum 40. Mal den Bienwaldmarathon. Roland Schmidt gilt als Vater der Veranstaltung. Werner Mühl sprach mit ihm.
Herr Schmidt, hätten Sie bei der Premiere 1976 gedacht, dass es diese Veranstaltung 40 Jahre später noch geben würde?

Wir haben ja 1976 diese Straßenlaufveranstaltung eingeführt, weil es absehbar war, dass unsere Stadionveranstaltungen aufgrund der fehlenden Kunststoffbahn immer weniger Anziehungskraft haben würde. Dass der Straßenlauf allgemein und unsere Straßenläufe insbesondere einen solchen enormen Zulauf haben würden, war damals bei der Gründung nicht vorauszusehen.

In den 1970er- und 1980er-Jahren wurden auch in Rülzheim, Offenbach, Herxheim und Maximiliansau Marathonläufe veranstaltet. Warum konnte sich der Bienwald-Marathon halten?

Die Marathonläufe unserer Nachbarbereine in der Südpfalz wurden aufgegeben, weil die Teilnehmerzahlen so weit zurückgingen, dass sich der große Aufwand nicht mehr lohnte. Wir in Kandel mussten zwar nach dem Boom gegen Ende der 80iger und zu Beginn der 90iger Jahre auch einen Rückgang registrieren, der verlief aber recht „milde“. Die Zugkraft der Laufveranstaltung im Bienwald bringen wir auf diesen Nenner, mit dem wir auch werben: schnell – familiär – naturverbunden.

Wie sehen Sie die Zukunft des Laufs?

Diese Frage ist schwer zu beantworten. Wir müssen jedes Jahr rund 150 Helfer akquirieren. Es müssen rund 1.000 Stunden das Jahr über gestemmt werden, um solch ein Event vorzubereiten. Zwar haben wir einen gewissen Stamm, der sich aus Mitgliedern der Abteilung Leichtathletik des TSV 1886 Kandel, aus Ehemalingen, Freunden und Freiwilligen zusammensetzt, dem aber jedes Jahr neues Blut zugeführt werden muss. Das ist uns bisher gelungen. Aber die Bereitschaft lässt etwas nach, denn die heutigen Berufstätigen sind beruflich und familiär mehr eingespannt, als dies noch früher war. Auch ich muss altershalber daran denken, die Hauptverantwortung in jüngere Hände zu übergeben. Daran arbeiten wir in der Abteilung. Freiwillige, die unseren Helferstamm erweitern wollen, sind uns herzlich willkommen. Ich hoffe, dass der Bienwald-Marathon auch noch die 50. Auflage erreicht.“

Hier gehts zum Zeitungsartikel